Die Versorgung eines Fohlens erfordert intensiver Betreuung und Beobachtung. In den ersten Wochen hat ein Fohlen eine Gewichtszunahme von 1-1,5 kg am Tag. Dabei hat das Fohlen wenig Energiereserven und nur einen sehr kleinen Magen, so dass es pro Mahlzeit nur wenig Milch aufnehmen kann. Die Milch ist nicht nur zur Nahrungsaufnahme wichtig, sondern auch zum Erhalt der Körpertemperatur und für das Wachstum.
Während der Geburt eines Fohlens kann es zu einem Notfall kommen. Zögern Sie nicht mit dem Anruf beim Tierarzt. Wir stellen Ihnen hier ein paar Situationen vor, die von einem Tierarzt bzw. einer erfahrenden Fachperson vorgenommen werden müssen.
Nicht immer verläuft die Geburt des Fohlens ohne Probleme. Was Sie wissen sollten und wie Sie am Besten im Notfall reagieren, erfahren Sie hier. Der Wunsch eines jeden Züchters ist es, bei der Geburt des lang ersehnten Fohlens anwesend zu sein. Zum einen um in einer eventuellen Notsituation sofort Hilfestellung leisten zu können und zum anderen um das Phänomen der Geburt hautnah zu erleben.
Unter natürlichen Bedingungen setzt im Winter der Rossezyklus von Stuten normalerweise aus und steigert sich erst wieder im Frühsommer. Ein idealer Zeitpunkt ist die Geburt nach 11 Monaten im April oder Mai mit gehaltvoller Muttermilch, viel Bewegung und einer idealen Vorraussetzung für einen starken Charakter.